6000er besteigen in Bolivien, eine Reise ins Unbekannte die großartige Erlebnisse bietet

6000er besteigen in Bolivien, eine Reise ins Unbekannte die großartige Erlebnisse bietet
Die 6000er Boliviens – Die höchsten Gipfel der Anden
Bolivien ist ein wahres Paradies für Bergsteiger. Mit seinen mindestens 12 offiziell anerkannten 6000ern sowie einigen Gipfeln, deren tatsächliche Höhe umstritten ist, bietet das Land eine große Vielfalt an Besteigungsmöglichkeiten. Die Gipfel verteilen sich auf zwei große Gebirgsketten:

Cordillera Real im Osten, mit vergletscherten, schroffen Gipfeln
Cordillera Occidental im Westen, mit hohen Vulkanen in der Atacama-Region
Hier findest du eine komplette Liste aller bolivianischen 6000er, inklusive möglicher Kandidaten, deren exakte Höhe nicht gesichert ist.

Neben den 14 6000er gibt es zahllose weitere Gipfel, wiet über 5000m, die ebenfalls grandiose Erlebnisse bieten, und so gut wie nie bestiegen werden.
Beispiele sind:
Gigante Grande (Cordillera Quimsa Cruz, 5800 m)
Cerro Lipez (Cordillera Occidental 5917m)
Mururata (Cordillera Real 5862 m)
Cabeza de Condor (Cordillera Real 5638m)
Ollague (Cordillera Occidenta. 5867m)
Pololo (Cordillera Apolobamba, ca. 5950m)

 1. Sajama (6.542 m) – Der höchste Berg Boliviens
 Lage: Cordillera Occidental, Sajama-Nationalpark Besonderheit: Höchster Berg Boliviens, perfekter Vulkankegel
Der Nevado Sajama ist der höchste Gipfel Boliviens und ein erloschener Vulkan mit einer beeindruckenden Kegelform. Trotz seiner relativen technischen Einfachheit machen die große Höhe und eisige Temperaturen den Aufstieg herausfordernd.

 2. Illimani (6.462 m) – Das Wahrzeichen von La Paz
 Lage: Cordillera Real
 Besonderheit: Massiver, fünfgipfliger Berg mit spektakulärem Panorama
Die Illimani dominierten die Skyline von La Paz. Die Besteigung des höchsten Gipfels, Pico Sur, führt über eine anspruchsvolle, aber technisch machbare Gletscherroute.

 3. Ancohuma (6.427 m) – Der vergessene Gigant
 Lage: Cordillera Real
 Besonderheit: Einsamer Berg mit Blick auf den Titicacasee
Der Ancohuma gehört zu den höchsten Gipfeln der Cordillera Real, wird aber nur selten bestiegen. Seine lange, aber nicht besonders technische Route macht ihn zu einer großartigen Expedition abseits der üblichen Pfade.

4. Illampu (6.368 m) – Der schwierigste Gipfel Boliviens
Lage: Cordillera Echte
Besonderheit: Anspruchsvollste Besteigung aller bolivianischen 6000er
Der Illampu ist berüchtigt für seine Teile Eis- und Felswände. Er gilt als der technisch schwierigste 6000er Boliviens und wird deutlich seltener bestiegen als sein Nachbar Ancohuma. Wer ihn erklimmt, wird mit einem einzigartigen Blick auf die Cordillera Real belohnt.

5. Parinacota (6.380 m) – Der „weiße Vulkan“
Lage: Cordillera Occidental, Sajama-Nationalpark
Besonderheit: Perfekte Kegelform mit einer leichten Besteigungsroute
Der Parinacota ist einer der einfachsten 6000er Boliviens und bietet eine beeindruckende Aussicht auf seinen Nachbarn, den Pomerape.

6. Pomerape (6.282 m) – Der dunklere Zwilling des Parinacota
Lage: Cordillera Occidental
Besonderheit: Anspruchsvollere Routen als der Parinacota
Der Pomerape ist technisch anspruchsvoller als der Parinacota, da er Firnfelder- und Felsabschnitte aufweist.

7. Acotango (6.052 m) – Der „Einsteiger-6000er“
Lage: Cordillera Occidental
Besonderheit: Leicht zugänglicher Gipfel mit spektakulärer Aussicht
Der Acotango ist einer der leichtesten 6000er Boliviens, da der Aufstieg relativ kurz und technisch einfach ist.

8. Huayna Potosí (6.088 m) –
Der
beliebteste
6000er

https://www.suedamerikatours.de/bolivien/eistouren-in-der-cordillera-real

9. Chearoco (6.127 m) – Der einsame Eisgipfel
Lage: Cordillera Real
Besonderheit: Anspruchsvolle Gletscherroute, kaum bestiegen
Der Chearoco ist ein abgelegener Gipfel der Cordillera Real mit teils schwierigen Eispassagen.

10. Chachacomani (6.074 m) – Der vergessene Riese
Lage: Cordillera RealBesonderheit: Perfekt für Expeditionen abseits der Massen
Der Chachacomani liegt abseits der typischen Bergsteiger-Routen und bietet einen spektakulären Blick über die Cordillera Real.

11. Uturuncu (6.008 m) – Der höchste befahrbare Vulkan
Lage: Cordillera Occidental
Besonderheit: Mit dem Jeep bis auf 5.750 m befahrbar
Der Uturuncu ist einer der einfachsten 6000er Boliviens, da er schnell bis auf 5400m mit einem Geländewagen befahrbar ist.

12. Chaupi Orco (6.044 m) – Der höchste Gipfel der Cordillera Apolobamba
Lage: Cordillera Apolobamba
Besonderheit: Extrem selten bestiegen, technisch anspruchsvoll
Der Chaupi Orco ist der einzige 6000er der Apolobamba-Kette und bietet eine der herausforderndsten Besteigungen Boliviens.

Mögliche 6000er (Höhe umstritten)
Es gibt einige Gipfel, die möglicherweise 6000er sind, deren Höhe jedoch nicht gesichert ist:
Capurata (ca. 6.043 m) – Vulkan in der Cordillera Occidental, kann vom ehemaligen Hochlager des Acotango bestiegen werden, die Tour ist sehr lang. Die GPS-Messung der Höhe am Gipfel von Thomas Wilken ergab 6043m, dieser Berg wird auf der Karte mit 5995m aufgeführt, ist aber ziemlich sicher ein 6000er.
 Alto Toroni (ca. 6.005 m?) – In der Nähe der chilenischen Grenze, Höhe nicht bestätigt
Auch hier wurde eine Messung vorgenommen, die 6005m zeigt.

Manche Gipfel sind oft nur wenige Meter unter 6000 m, könnten aber mit genaueren Messungen als offizielle 6000er gelten.

Boliviens 6000er – Ein Paradies für Bergsteiger
Bolivien bietet eine unglaubliche Vielfalt an 6000ern – von einfachen Vulkanbesteigungen bis hin zu technisch extrem anspruchsvollen Gipfeln.

Einfache 6000er: Acotango, Uturuncu, Parinacota
Mittelschwer: Huayna Potosí, Chachacomani, Sajama
Anspruchsvoll: Illimani, Ancohuma, Pomerape
Extrem schwierig: Illampu, Chaupi Orco, Chearoco

Wer hinaus will, findet hier perfekte Ziele für jede Erfahrungsstufe. 

Welcher 6000er steht auf deiner Liste? 
Wir bieten alle an und können die Besteigung jedes Berges in Bolivien organisieren:

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