Die Big Five der Alpen: Steinbock, Rothirsch, Gämse, Bartgeier und Murmeltier
Die Alpen sind ein beeindruckendes Ökosystem mit einer einzigartigen Tierwelt. Ähnlich wie in Afrika, wo die „Big Five“ (Löwe, Elefant, Büffel, Leopard und Nashorn) zu den faszinierendsten Wildtieren gehören, gibt es in den Alpen fünf ikonische Tiere, die als die Big Five der Alpen bekannt sind: der Steinbock, der Rothirsch, die Gämse, der Bartgeier und das Murmeltier. Diese Tiere sind nicht nur beeindruckende Symbole der Alpen, sondern auch eng mit dem sensiblen Gleichgewicht dieses Lebensraums verbunden.
Die Big Five im Detail
1. Steinbock (Capra ibex) – Der Kletterkünstler der Alpen
Der Alpensteinbock ist ein wahres Symbol der Hochgebirge. Mit seinen mächtigen, gebogenen Hörnern und der erstaunlichen Kletterfähigkeit bewegt er sich selbst in den steilsten Felswänden mit Leichtigkeit. Ursprünglich fast ausgerottet, wurde der Steinbock im 19. Jahrhundert erfolgreich wiederangesiedelt und ist heute wieder in vielen Teilen der Alpen anzutreffen. Besonders im Sommer kann man ihn auf hochalpinen Wiesen beobachten, wo er nach Kräutern sucht.
2. Rothirsch (Cervus elaphus) – Der König der Wälder
Der Rothirsch ist das größte Wildtier der Alpen und bekannt für sein imposantes Geweih, das männliche Tiere jedes Jahr abwerfen und neu bilden. Während des Herbstes hallt das eindrucksvolle Röhren der Hirsche durch die Bergwälder – die sogenannte Brunftzeit. Trotz seiner Größe ist der Rothirsch sehr scheu und verbringt den Tag oft versteckt in dichten Wäldern, bevor er in der Dämmerung auf Wiesen und Lichtungen Nahrung sucht.
3. Gämse (Rupicapra rupicapra) – Die flinke Alpinistin
Die Gämse ist ein wahres Wunderwerk der Natur, wenn es um das Überleben in steilen und unzugänglichen Bergregionen geht. Mit ihren kräftigen Beinen und den scharfen Klauen kann sie selbst auf kleinsten Felssimsen sicher stehen und weite Sprünge meistern. Im Winter wandert sie oft in tiefere Regionen, um Nahrung zu finden, während sie im Sommer in Höhen von bis zu 3.000 Metern grast. Ihr charakteristisches Merkmal sind die gebogenen Hörner und der dunkle Streifen, der sich von der Nase über die Augen zieht.
4. Bartgeier (Gypaetus barbatus) – Der König der Lüfte
Der Bartgeier ist einer der beeindruckendsten Greifvögel der Alpen mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,90 Metern. Er wird auch „Knochenbrecher“ genannt, da er sich fast ausschließlich von Knochen ernährt, die er aus großer Höhe auf Felsen fallen lässt, um sie zu zerkleinern. Im 20. Jahrhundert war der Bartgeier in den Alpen ausgerottet, doch dank aufwendiger Wiederansiedlungsprojekte gibt es heute wieder eine stabile Population. Mit seinem rotbraunen Gefieder und den markanten „Bartfedern“ ist er ein majestätischer Anblick am Himmel.
5. Murmeltier (Marmota marmota) – Der kleine Überlebenskünstler
Das Murmeltier ist eines der bekanntesten Tiere der Alpen und lebt in Familienverbänden auf alpinen Wiesen oberhalb der Baumgrenze. Es verbringt den größten Teil des Jahres in seinem unterirdischen Bau, da es von Oktober bis April im Winterschlaf ist. Während des Sommers kann man es oft beim Grasen beobachten oder sein typisches lautes Pfeifen hören, mit dem es vor Feinden wie Adlern oder Füchsen warnt. Mit seinem dichten Fell und der geselligen Lebensweise ist es perfekt an das harte Leben in den Bergen angepasst.
Die Alpen sind ein beeindruckendes Ökosystem mit einer einzigartigen Tierwelt. Ähnlich wie in Afrika, wo die „Big Five“ (Löwe, Elefant, Büffel, Leopard und Nashorn) zu den faszinierendsten Wildtieren gehören, gibt es in den Alpen fünf ikonische Tiere, die als die Big Five der Alpen bekannt sind: der Steinbock, der Rothirsch, die Gämse, der Bartgeier und das Murmeltier. Diese Tiere sind nicht nur beeindruckende Symbole der Alpen, sondern auch eng mit dem sensiblen Gleichgewicht dieses Lebensraums verbunden.
Die Big Five im Detail
1. Steinbock (Capra ibex) – Der Kletterkünstler der Alpen
Der Alpensteinbock ist ein wahres Symbol der Hochgebirge. Mit seinen mächtigen, gebogenen Hörnern und der erstaunlichen Kletterfähigkeit bewegt er sich selbst in den steilsten Felswänden mit Leichtigkeit. Ursprünglich fast ausgerottet, wurde der Steinbock im 19. Jahrhundert erfolgreich wiederangesiedelt und ist heute wieder in vielen Teilen der Alpen anzutreffen. Besonders im Sommer kann man ihn auf hochalpinen Wiesen beobachten, wo er nach Kräutern sucht.
2. Rothirsch (Cervus elaphus) – Der König der Wälder
Der Rothirsch ist das größte Wildtier der Alpen und bekannt für sein imposantes Geweih, das männliche Tiere jedes Jahr abwerfen und neu bilden. Während des Herbstes hallt das eindrucksvolle Röhren der Hirsche durch die Bergwälder – die sogenannte Brunftzeit. Trotz seiner Größe ist der Rothirsch sehr scheu und verbringt den Tag oft versteckt in dichten Wäldern, bevor er in der Dämmerung auf Wiesen und Lichtungen Nahrung sucht.
3. Gämse (Rupicapra rupicapra) – Die flinke Alpinistin
Die Gämse ist ein wahres Wunderwerk der Natur, wenn es um das Überleben in steilen und unzugänglichen Bergregionen geht. Mit ihren kräftigen Beinen und den scharfen Klauen kann sie selbst auf kleinsten Felssimsen sicher stehen und weite Sprünge meistern. Im Winter wandert sie oft in tiefere Regionen, um Nahrung zu finden, während sie im Sommer in Höhen von bis zu 3.000 Metern grast. Ihr charakteristisches Merkmal sind die gebogenen Hörner und der dunkle Streifen, der sich von der Nase über die Augen zieht.
4. Bartgeier (Gypaetus barbatus) – Der König der Lüfte
Der Bartgeier ist einer der beeindruckendsten Greifvögel der Alpen mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,90 Metern. Er wird auch „Knochenbrecher“ genannt, da er sich fast ausschließlich von Knochen ernährt, die er aus großer Höhe auf Felsen fallen lässt, um sie zu zerkleinern. Im 20. Jahrhundert war der Bartgeier in den Alpen ausgerottet, doch dank aufwendiger Wiederansiedlungsprojekte gibt es heute wieder eine stabile Population. Mit seinem rotbraunen Gefieder und den markanten „Bartfedern“ ist er ein majestätischer Anblick am Himmel.
5. Murmeltier (Marmota marmota) – Der kleine Überlebenskünstler
Das Murmeltier ist eines der bekanntesten Tiere der Alpen und lebt in Familienverbänden auf alpinen Wiesen oberhalb der Baumgrenze. Es verbringt den größten Teil des Jahres in seinem unterirdischen Bau, da es von Oktober bis April im Winterschlaf ist. Während des Sommers kann man es oft beim Grasen beobachten oder sein typisches lautes Pfeifen hören, mit dem es vor Feinden wie Adlern oder Füchsen warnt. Mit seinem dichten Fell und der geselligen Lebensweise ist es perfekt an das harte Leben in den Bergen angepasst.
Die Big Five der Alpen sind nicht nur faszinierende Tiere, sondern auch ein Symbol für die beeindruckende Natur dieses Gebirges. Dank erfolgreicher Naturschutzprojekte sind viele dieser Tiere heute wieder weit verbreitet und können mit etwas Glück auf Wanderungen beobachtet werden. Wer die Alpen besucht, sollte die Augen offenhalten – vielleicht zeigt sich eines dieser eindrucksvollen Tiere in freier Wildbahn!
Es kann sein, das diese Zusammenstellung in den nächsten Jahren ergänzt werden muss.
Wölfe sichtet man immer mal wieder in Graubünden, z.b. im Avers wo auch schon Herdenhunde eingesetzt werden. Sesshafte Bären gibt es im Kanton Graubünden bisher nicht (ausser im Bärenpark von Arosa), aber es wird immer mal von Bären auf der Durchreise berichtet.
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