Ausangate – Der heilige Berg der Anden um Cusco
Der Ausangate (6.384 m) ist der höchste Berg der Region Cusco und einer der beeindruckendsten Gipfel der peruanischen Anden. Er gehört zur Vilcanota-Gebirgskette und ist ein heiliger Berg für die lokale Quechua-Bevölkerung. Umgeben von schroffen Gletschern, türkisfarbenen Lagunen und spektakulären Landschaften, gilt er als einer der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Berge in Peru.
https://www.suedamerikatours.de/peru/ausangate-umrundung-trekking-tour-peru-4000-bis-5100m
Der Ausangate (6.384 m) ist der höchste Berg der Region Cusco und einer der beeindruckendsten Gipfel der peruanischen Anden. Er gehört zur Vilcanota-Gebirgskette und ist ein heiliger Berg für die lokale Quechua-Bevölkerung. Umgeben von schroffen Gletschern, türkisfarbenen Lagunen und spektakulären Landschaften, gilt er als einer der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Berge in Peru.
https://www.suedamerikatours.de/peru/ausangate-umrundung-trekking-tour-peru-4000-bis-5100m
Geografie und Lage
Standort:
Der Ausangate liegt ca. 100 km südöstlich von Cusco in der Cordillera Vilcanota.
Das Gebiet ist schwer zugänglich und gehört zu den höchstgelegenen Regionen Perus.
Topografie:
Der Berg ist von riesigen Gletschern und eisbedeckten Flanken umgeben.
Um den Ausangate gibt es zahlreiche Lagunen mit spektakulären Farben, darunter die Laguna Sibinacocha und Laguna Pucacocha.
In der Umgebung leben noch traditionelle Andenvölker, die von Lama- und Alpakazucht leben.
Klima und Vegetation:
Aufgrund der extremen Höhe gibt es oberhalb von 4.500 m kaum Vegetation.
Die tieferen Täler sind von Hochlandweiden und kargen Felsenlandschaften geprägt.
Typische Tiere der Region sind Vicuñas, Kondore und Andenfüchse.
Geologie des Ausangate
Entstehung:
Der Ausangate gehört zu den jungen Gebirgsformationen der Anden und entstand durch tektonische Aktivitäten.
Die Region besteht aus metamorphen und vulkanischen Gesteinen mit spektakulären Farben, ähnlich wie beim berühmten Vinicunca Rainbow Mountain, der sich ja ebenfalls in der Cordilelra Vilcanota befindet.
Gletscher und Permafrost:
Der Berg ist mit mächtigen Gletschern bedeckt, die das Tal mit Wasser versorgen.
Durch den Klimawandel ziehen sich die Gletscher jedoch zunehmend zurück.
Die Oberfläche des Gletschers ist mittlerweile sehr zerklüftet und mit Spalten überzogen. Dadurch wird der Anstieg deutlich mühsamer und anspruchsvoller. Vor allem aber dauert es definitiv länger als vorher, die Gletscherpassagen zu überwinden. Mai und Juni dürften daher die besten Monate sein, um den Berg zu versuchen, da dann normalerweise noch mehr hart gefrorener Schnee auf dem Gletscher liegt.
Besteigungsgeschichte des Ausangate
Erste Besteigung:
Der erste dokumentierte Aufstieg erfolgte 1953 durch eine deutsche Expedition.
Die Besteigung blieb lange Zeit eine seltene Herausforderung, da die Routen sehr technisch sind.
Der Ausangate gilt als einer der schwierigsten Berge in Peru, da der Aufstieg durch Gletscher, Lawinengefahr und extreme Wetterbedingungen erschwert wird.
Nur erfahrene Alpinisten mit Eis- und Hochgebirgserfahrung wagen den Gipfelsturm.
https://www.suedamerikatours.de/peru/ausangate-besteigung-6352m
Besteigungsgeschichte des Ausangate
Erste Besteigung:
Der erste dokumentierte Aufstieg erfolgte 1953 durch eine deutsche Expedition.
Die Besteigung blieb lange Zeit eine seltene Herausforderung, da die Routen sehr technisch sind.
Der Ausangate gilt als einer der schwierigsten Berge in Peru, da der Aufstieg durch Gletscher, Lawinengefahr und extreme Wetterbedingungen erschwert wird.
Nur erfahrene Alpinisten mit Eis- und Hochgebirgserfahrung wagen den Gipfelsturm.
https://www.suedamerikatours.de/peru/ausangate-besteigung-6352m
Anstiegsbeschreibung – Route zum Gipfel
Schwierigkeit: Sehr anspruchsvoll (technisches Klettern)
Dauer: 5–7 Tage
Höhenunterschied: 2.500+ m
Technische Anforderungen: Gletscherbegehung, Spaltenrettung, Steileis-Klettern
Tag 1: Cusco – Tinqui – Basislager (4.800 m)
Fahrt von Cusco nach Tinqui (ca. 4.000 m), kleines Andendorf.
5–6 Stunden Trekking zum Basislager auf ca. 4.800 m.
Tag 2: Akklimatisierung & Vorbereitung
Ruhiger Tag zur Höhenanpassung.
Technische Vorbereitung: Seil- und Spaltenbergungstraining.
Tag 3: Basislager – Hochlager (5.500 m)
Steiler Anstieg über Gletscher und Felsrampen.
Erhöhte Lawinengefahr, daher sehr früh starten.
Errichtung des Hochlagers (5.500 m) am Fuß der steileren Passagen.
Tag 4: Gipfeltag (6.384 m) & Rückkehr ins Hochlager
Schwierige Steilpassagen (bis zu 70° Eiswände) mit Fixseilen.
Finale Traverse über einen schmalen Grat mit beeindruckender Aussicht.
Gipfelpanorama: Blick auf die gesamte Vilcanota-Kette, die Anden und die Amazonas-Tiefebene!
Abstieg zurück zum Hochlager.
Höhenunterschied: 2.500+ m
Technische Anforderungen: Gletscherbegehung, Spaltenrettung, Steileis-Klettern
Tag 1: Cusco – Tinqui – Basislager (4.800 m)
Fahrt von Cusco nach Tinqui (ca. 4.000 m), kleines Andendorf.
5–6 Stunden Trekking zum Basislager auf ca. 4.800 m.
Tag 2: Akklimatisierung & Vorbereitung
Ruhiger Tag zur Höhenanpassung.
Technische Vorbereitung: Seil- und Spaltenbergungstraining.
Tag 3: Basislager – Hochlager (5.500 m)
Steiler Anstieg über Gletscher und Felsrampen.
Erhöhte Lawinengefahr, daher sehr früh starten.
Errichtung des Hochlagers (5.500 m) am Fuß der steileren Passagen.
Tag 4: Gipfeltag (6.384 m) & Rückkehr ins Hochlager
Schwierige Steilpassagen (bis zu 70° Eiswände) mit Fixseilen.
Finale Traverse über einen schmalen Grat mit beeindruckender Aussicht.
Gipfelpanorama: Blick auf die gesamte Vilcanota-Kette, die Anden und die Amazonas-Tiefebene!
Abstieg zurück zum Hochlager.
Tag 5–6: Abstieg nach Tinqui und Rückkehr nach Cusco
Je nach Kondition kann man direkt ins Basislager oder bis nach Tinqui absteigen.
Rückfahrt nach Cusco.
Warum den Ausangate besteigen?
Einer der schönsten und heiligsten Berge Perus
Abenteuerliche und anspruchsvolle Expedition
Unberührte Natur, weitab von Touristenmassen
Spektakuläre Gletscher- und Hochgebirgslandschaften
Hinweis: Die Besteigung des Ausstiegs ist nur für erfahrene Bergsteiger mit Gletschererfahrung geeignet. Alternativ ist die Umrundung des Ausangate (Ausangate-Trek) eine spektakuläre Alternative für Trekking-Fans!
Dabei können schöne mittelhohe 5000er, wie zb der Jampa, eingebaut werden.