Teneriffa – Wandern auf einer lebendigen Vulkaninsel 
Teneriffa ist eine Insel, die aus dem Innersten der Erde entstanden ist. Gewaltige Ausbrüche, glühende Lavaströme und einstürzende Krater haben über Millionen von Jahren eine Landschaft geformt, die in Europa einzigartig ist. Noch heute ist der Vulkanismus allgegenwärtig – sichtbar, riechbar und manchmal sogar spürbar.
Im Zentrum der Insel erhebt sich der Pico del Teide (3.715 m), der höchste Berg Spaniens und ein aktiver Vulkan. Rund um ihn liegt der Teide-Nationalpark – eine fast außerirdische Welt aus schwarzen und roten Lavafeldern, hellen Bimsflächen und bizarren Felsformationen. In der Gipfelregion steigen noch immer Schwefelgase aus dem Boden auf – ein deutliches Zeichen dafür, dass der Vulkan nur schläft.
Doch der Vulkanismus Teneriffas beschränkt sich nicht auf den Teide. Über die gesamte Insel verteilt finden sich junge Vulkane, Schlackenkegel und gewaltige Lavaflüsse, die sich hervorragend erwandern lassen.
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Empfehlenswerte Vulkan-Wanderungen auf Teneriffa:
• Roques de García (Teide-Nationalpark)
Kurze, sehr eindrucksvolle Rundwanderung durch bizarre Lavafelsen und Aschefelder – perfekt, um den Teide aus nächster Nähe zu erleben.
• Montaña Blanca
Wanderung durch helle Bimssteinfelder bis in hochalpines Vulkanterrain. Hier wird sichtbar, wie explosiv der Vulkanismus am Teide war.
• Chinyero-Vulkan
Wanderung über die jüngsten Lavafelder der Insel (Ausbruch 1909). Kaum bewachsen, scharfkantig und ursprünglich – ein echtes Naturerlebnis.
• Malpaís de Güímar
Küstenwanderung durch schwarze Lavafelder, Lavaröhren und erstarrte Ströme, die direkt ins Meer geflossen sind.
• Montaña Roja & Montaña Colorada
Leichte Wanderungen auf farbigen Schlackenkegeln mit tollem Blick auf Meer und Küste – ideal zum Verständnis vulkanischer Prozesse.
Wer auf Teneriffa wandert, ist nicht einfach in schöner Natur unterwegs –
man bewegt sich auf junger Erde, geformt von Feuer, Lava und Zeit. 
