Pico da Neblina – Der höchste Berg Brasiliens
Der Pico da Neblina („Nebelgipfel“) ist mit 2.995 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg Brasiliens. Er liegt in einer der abgelegensten und wildesten Regionen des Landes – im äußersten Nordwesten des Bundesstaates Amazonas, direkt an der Grenze zu Venezuela, tief im Herzen des Amazonas-Regenwaldes. Der Berg ist Teil der Serra do Imeri, einer Untergruppe der Guayana-Hochfläche, und liegt im Nationalpark Pico da Neblina (Parque Nacional do Pico da Neblina), einem streng geschützten Naturreservat.
Lage und geographische Besonderheiten
Region: Bundesstaat Amazonas, Grenze zu Venezuela
Koordinaten: 0°48′S, 66°00′W
Gebirge: Serra do Imeri (Teil der Guayana-Hochfläche)
Nationalpark: Parque Nacional do Pico da Neblina
Besonderheit: Der Gipfel liegt nur etwa 2 km von der venezolanischen Grenze entfernt.
Obwohl er geologisch zur Guayana-Tafel gehört und eher den Bergen Venezuelas ähnelt als denen der Anden, zählt er offiziell zum brasilianischen Staatsgebiet – mit einem sehr dichten Tropenwald als Basis und oft in Nebel gehüllt, was ihm seinen Namen eingebracht hat.
Anreise – ein Abenteuer für sich
Die Reise zum Pico da Neblina ist lang, beschwerlich – und Teil des Erlebnisses:
Flug nach São Gabriel da Cachoeira
Ausgangspunkt ist die Stadt São Gabriel da Cachoeira, die per Flug von Manaus (etwa 2 Stunden) erreichbar ist.
São Gabriel liegt am Rio Negro, tief im Amazonasgebiet, und ist einer der abgelegensten Orte Brasiliens mit Infrastruktur.
Bootsfahrt auf dem Rio Cauaburi
Von São Gabriel geht es mit dem Boot mehrere Stunden (bis Tage, je nach Wasserstand) flussaufwärts zum Dorf der Yanomami, dem indigenen Volk, das das Gebiet um den Pico da Neblina bewohnt.
Der Pico da Neblina („Nebelgipfel“) ist mit 2.995 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg Brasiliens. Er liegt in einer der abgelegensten und wildesten Regionen des Landes – im äußersten Nordwesten des Bundesstaates Amazonas, direkt an der Grenze zu Venezuela, tief im Herzen des Amazonas-Regenwaldes. Der Berg ist Teil der Serra do Imeri, einer Untergruppe der Guayana-Hochfläche, und liegt im Nationalpark Pico da Neblina (Parque Nacional do Pico da Neblina), einem streng geschützten Naturreservat.
Lage und geographische Besonderheiten
Region: Bundesstaat Amazonas, Grenze zu Venezuela
Koordinaten: 0°48′S, 66°00′W
Gebirge: Serra do Imeri (Teil der Guayana-Hochfläche)
Nationalpark: Parque Nacional do Pico da Neblina
Besonderheit: Der Gipfel liegt nur etwa 2 km von der venezolanischen Grenze entfernt.
Obwohl er geologisch zur Guayana-Tafel gehört und eher den Bergen Venezuelas ähnelt als denen der Anden, zählt er offiziell zum brasilianischen Staatsgebiet – mit einem sehr dichten Tropenwald als Basis und oft in Nebel gehüllt, was ihm seinen Namen eingebracht hat.
Anreise – ein Abenteuer für sich
Die Reise zum Pico da Neblina ist lang, beschwerlich – und Teil des Erlebnisses:
Flug nach São Gabriel da Cachoeira
Ausgangspunkt ist die Stadt São Gabriel da Cachoeira, die per Flug von Manaus (etwa 2 Stunden) erreichbar ist.
São Gabriel liegt am Rio Negro, tief im Amazonasgebiet, und ist einer der abgelegensten Orte Brasiliens mit Infrastruktur.
Bootsfahrt auf dem Rio Cauaburi
Von São Gabriel geht es mit dem Boot mehrere Stunden (bis Tage, je nach Wasserstand) flussaufwärts zum Dorf der Yanomami, dem indigenen Volk, das das Gebiet um den Pico da Neblina bewohnt.
Dschungelmarsch zum Basislager
Der Fußmarsch durch den Regenwald bis zum Fuß des Berges dauert 3 bis 5 Tage, durch heiß-feuchtes Terrain, Sümpfe und Flüsse.
Der Fußmarsch durch den Regenwald bis zum Fuß des Berges dauert 3 bis 5 Tage, durch heiß-feuchtes Terrain, Sümpfe und Flüsse.
Der Berg selbst
Höhe: 2.995 m – höchster Punkt Brasiliens
Name: „Pico da Neblina“ = „Nebelgipfel“, da der Gipfel fast ständig in Wolken gehüllt ist
Gipfelmarkierung: Ein Messpunkt mit brasilianischer Flagge kennzeichnet den höchsten Punkt
Ursprünglicher Name: Yaripo, bei den Yanomami
Geologie: Alte kristalline Gesteine und Sandstein – Teil des Guayana-Schildes
Vegetation: Tropischer Bergregenwald, dann elfenwaldartige Nebelzonen
Besteigung – Expedition statt Trekkingtour
Zugang und Genehmigungen
Der Pico da Neblina war über Jahrzehnte für Tourismus gesperrt.
Seit 2019 ist die Besteigung wieder möglich, aber nur unter streng kontrollierten Bedingungen:
Obligatorisch: Buchung über zertifizierte Agenturen mit Zustimmung der Yanomami und IBAMA (Umweltschutzbehörde).
Nur in geführten Gruppen mit indigenen Guides.
Die maximale Gruppengröße ist limitiert.
Die Route
Dauer: Insgesamt 12–14 Tage (inkl. An- und Rückreise)
Trekking: 5–6 Tage durch den Dschungel zum Basislager, dann 2 Tage Auf- und Abstieg zum Gipfel
Herausforderungen: Tropisches Klima, hoher Niederschlag, Insekten, Flussdurchquerungen, Orientierung, körperliche Belastung
Sicherheit und Naturschutz
Die Region ist extrem abgelegen. Es gibt keine medizinische Infrastruktur in der Nähe.
Alle Touren müssen Notfallprotokolle einhalten (z. B. Satellitentelefone, Erste Hilfe, Notversorgung).
Das Gebiet ist Teil des Yanomami-Territoriums – Respekt gegenüber der Kultur, keine Müllhinterlassenschaft, keine Jagd oder Eingriffe in die Natur.
Die brasilianischen Behörden kontrollieren den Zugang regelmäßig – illegaler Besuch ist strafbar.
Besondere Aspekte
Spirituelle Bedeutung: Der Berg ist für die Yanomami heilig – Yaripo gilt als Sitz wichtiger Geister.
Biodiversität: Der Nationalpark beherbergt unzählige seltene Arten von Amphibien, Orchideen, Vögeln und Insekten – viele noch wissenschaftlich unbeschrieben.
Kulturelles Erlebnis: Begegnung mit der Yanomami-Kultur ist integraler Bestandteil jeder Expedition.
Der Pico da Neblina ist nicht nur der höchste Punkt Brasiliens, sondern auch einer der unzugänglichsten und unberührtesten Orte Südamerikas. Eine Besteigung ist kein klassisches Trekking, sondern eine echte Expedition, die körperliche Fitness, mentale Stärke und viel Respekt gegenüber Natur und indigenen Kulturen erfordert.
Höhe: 2.995 m – höchster Punkt Brasiliens
Name: „Pico da Neblina“ = „Nebelgipfel“, da der Gipfel fast ständig in Wolken gehüllt ist
Gipfelmarkierung: Ein Messpunkt mit brasilianischer Flagge kennzeichnet den höchsten Punkt
Ursprünglicher Name: Yaripo, bei den Yanomami
Geologie: Alte kristalline Gesteine und Sandstein – Teil des Guayana-Schildes
Vegetation: Tropischer Bergregenwald, dann elfenwaldartige Nebelzonen
Besteigung – Expedition statt Trekkingtour
Zugang und Genehmigungen
Der Pico da Neblina war über Jahrzehnte für Tourismus gesperrt.
Seit 2019 ist die Besteigung wieder möglich, aber nur unter streng kontrollierten Bedingungen:
Obligatorisch: Buchung über zertifizierte Agenturen mit Zustimmung der Yanomami und IBAMA (Umweltschutzbehörde).
Nur in geführten Gruppen mit indigenen Guides.
Die maximale Gruppengröße ist limitiert.
Die Route
Dauer: Insgesamt 12–14 Tage (inkl. An- und Rückreise)
Trekking: 5–6 Tage durch den Dschungel zum Basislager, dann 2 Tage Auf- und Abstieg zum Gipfel
Herausforderungen: Tropisches Klima, hoher Niederschlag, Insekten, Flussdurchquerungen, Orientierung, körperliche Belastung
Sicherheit und Naturschutz
Die Region ist extrem abgelegen. Es gibt keine medizinische Infrastruktur in der Nähe.
Alle Touren müssen Notfallprotokolle einhalten (z. B. Satellitentelefone, Erste Hilfe, Notversorgung).
Das Gebiet ist Teil des Yanomami-Territoriums – Respekt gegenüber der Kultur, keine Müllhinterlassenschaft, keine Jagd oder Eingriffe in die Natur.
Die brasilianischen Behörden kontrollieren den Zugang regelmäßig – illegaler Besuch ist strafbar.
Besondere Aspekte
Spirituelle Bedeutung: Der Berg ist für die Yanomami heilig – Yaripo gilt als Sitz wichtiger Geister.
Biodiversität: Der Nationalpark beherbergt unzählige seltene Arten von Amphibien, Orchideen, Vögeln und Insekten – viele noch wissenschaftlich unbeschrieben.
Kulturelles Erlebnis: Begegnung mit der Yanomami-Kultur ist integraler Bestandteil jeder Expedition.
Der Pico da Neblina ist nicht nur der höchste Punkt Brasiliens, sondern auch einer der unzugänglichsten und unberührtesten Orte Südamerikas. Eine Besteigung ist kein klassisches Trekking, sondern eine echte Expedition, die körperliche Fitness, mentale Stärke und viel Respekt gegenüber Natur und indigenen Kulturen erfordert.
Bald neu bei uns!! Brasilien Reisen mit wandern und Trekking, bei interesse gerne schon mal anfragen!!!
2 Comments
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