Die Besteigung der Weissflue in den Plessuralpen ist momentan besonders lohnend

Die Besteigung der Weissflue in den Plessuralpen ist momentan besonders lohnend

Die Weissflue bei Davos: Ein Juwel in den Schweizer Alpen

Die Weissflue ist ein beeindruckender Gipfel in den Davoser Alpen, der mit einer Höhe von 2.844 Metern über dem Meeresspiegel zu den markantesten und bekanntesten Aussichtspunkten in der Region gehört. Die Weissflue zeichnet sich durch ihre atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Berge, das Tal von Davos und die gigantischen Gletscher aus. Neben ihrer landschaftlichen Schönheit ist die Weissflue auch von meteorologischer Bedeutung, da eine Wetterstation dort installiert ist, die wichtige Daten für die Wettervorhersage und Klimaforschung liefert.

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Meteorologische Station und Bedeutung

Auf der Weissflue befindet sich eine der wichtigsten meteorologischen Stationen im Bündnerland. Diese Station misst Temperatur, Luftdruck, Windgeschwindigkeit und -richtung sowie Niederschlagsmengen. Die gesammelten Daten sind essenziell für die Wettervorhersagen, die in der ganzen Schweiz und darüber hinaus genutzt werden. Besonders bei extremen Wetterlagen liefert die Weissflue wertvolle Erkenntnisse über das Verhalten der Alpen im Klimawandel.

Touristische Bedeutung

Traditionell ist die Weissflue auch für den Tourismus bedeutend. Mit der kleinen Kabinenbahn, die bis vor kurzem den Gipfel anflog, war sie ein beliebtes Ziel für Ausflügler, die die spektakuläre Aussicht genießen wollten. Aufgrund ihrer exponierten Lage ist die Weissflue bei Fotografen und Naturfreunden hoch im Kurs. Sie bietet einen unvergleichlichen Blick auf die Davoser Seenlandschaft, die umliegenden Bergketten und, bei klarem Wetter, sogar bis in die Ferne nach Italien.

Anstiegswege und Aussicht

Der Aufstieg zur Weissflue ist eine beeindruckende Erfahrung, die sowohl für Wanderer als auch für Naturenthusiasten geeignet ist. Die gängigste Route beginnt im Tal von Davos und führt über markierte Wanderwege, die durch alpine Landschaften, Lärchenwäldchen und blumenübersäte Matten führen. Für die Mutigen besteht die Möglichkeit, die letzten Meter zum Gipfel zu Fuß zu erklimmen – eine Herausforderung, die mit einer überwältigenden Aussicht belohnt wird.

Von der Weissflue aus eröffnen sich atemberaubende Blicke auf die umliegenden Dolomiten, das Flüelatal und die Gletscher. Besonders bei Sonnenaufgang oder Abenddämmerung ist die Szenerie magisch.

Besondersw interessant ist der Tiefblick auf den Grat der benachbarten Zenjiflue. Hier fällt ein bunt gefärbter Gratabschnitt ins Auge, der aus verschiedenen eher seltenen Gesteinsarten besteht. Seerpentinit ist dabei und verschiedene Erze. Als tiefgrünes Mineral lässt sich Serpentinit auch am benachbarten Schwarzhorn finden. Es gibt dort dicke Fundstücke, vor allem im Gipfelbereich.

Warum man dieses Jahr auf die Weissflue steigen sollte

Dieses Jahr ist eine einzigartige Gelegenheit, die Weissflue ohne den üblichen Massenansturm zu erleben. Die Kabinenbahn fährt derzeit nicht, was den Zugang zum Gipfel nur zu Fuß ermöglicht. Das bedeutet, dass der Weg ruhiger ist, man die Natur ungestört genießen kann und keine langen Warteschlangen auf die Gondeln warten muss. Gerade in der heutigen Zeit ist nachhaltiger Tourismus und das bewusste Erleben der Natur wichtig, weshalb der Aufstieg zur Weissflue in diesem Jahr eine besonders authentische Erfahrung bietet.

Wer also eine Auszeit in den Bergen sucht und die unberührte Schönheit des Alpenpanoramas voll auskosten möchte, sollte diese Chance nutzen. Der Aufstieg mag herausfordernd sein, doch die Ruhe, die klare Luft und die spektakuläre Aussicht machen es mehr als wett.

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