5 Interessante, leichte Kletterberge in den Pyrenäen

5 Interessante, leichte Kletterberge in den Pyrenäen

Die 5 besten Kletterberge der Pyrenäen

Genussvolle Kombination aus Wandern, leichter Kletterei und großer Aussicht

Die Pyrenäen sind ein ideales Gebirge für Bergsteigerinnen und Bergsteiger, die alpine Atmosphäre ohne extreme Kletterei suchen. Viele Gipfel lassen sich über anspruchsvolle Wanderwege erreichen, bieten aber im Gipfelbereich leichte Kletterpassagen im II. bis III. Schwierigkeitsgrad, oft entlang markanter Grate. Hinzu kommen großartige Ausblicke, gute Hütteninfrastruktur und kurze Zustiege.

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1. Pic du Midi d’Ossau (2.884 m) – Klassiker der Westpyrenäen

Region: Béarn / Frankreich
Schwierigkeit: UIAA II–III
Charakter: Blockkletterei, Gipfelkamin, ausgesetzte Passagen

Der Pic du Midi d’Ossau ist einer der markantesten Berge der gesamten Pyrenäen. Sein vulkanischer Ursprung sorgt für steile Wände und eine unverwechselbare Silhouette. Der Zustieg ist eine alpine Wanderung, die Schlüsselstelle am Gipfel erfordert jedoch leichte Kletterei (II–III) und Schwindelfreiheit.

Warum ideal:

  • Kombination aus langer Wanderung und kurzer, spannender Kletterei

  • Hervorragende Infrastruktur (Refuge de Pombie)

  • Grandioser Rundblick bis zum Atlantik und tief in die Hochpyrenäen


2. Aneto (3.404 m) – Höchster Gipfel der Pyrenäen

Region: Maladeta-Massiv / Spanien
Schwierigkeit: UIAA II
Charakter: Hochgebirgstour, Blockgrat, ausgesetzter Übergang

Der Aneto ist technisch nicht schwer, verlangt aber alpine Erfahrung. Der berühmte „Paso de Mahoma“, ein schmaler Grat kurz unter dem Gipfel, bietet einfache Kletterei im II. Grad, ist jedoch stark ausgesetzt.

Warum ideal:

  • Hoher Gipfel mit relativ moderater Technik

  • Gute Hütten (Refugio de la Renclusa)

  • Eindrucksvolle Gletscher- und Hochgebirgslandschaft


3. Monte Perdido (3.355 m) – Hochplateau trifft Gipfelkletterei

Region: Ordesa y Monte Perdido Nationalpark / Spanien
Schwierigkeit: UIAA II
Charakter: Lange Zustiege, felsige Gipfelzone

Der Monte Perdido bietet eine außergewöhnliche Mischung aus Hochplateau-Wanderung und leichter Kletterei im Gipfelbereich. Die Route ist technisch überschaubar, erfordert jedoch Ausdauer und Trittsicherheit.

Warum ideal:

  • Traumhafte Landschaft im Ordesa-Nationalpark

  • Gut markierte Wege und Hütten

  • Weitläufige Aussicht über Zentrumpyrenäen und Schluchten


4. Pedraforca (2.506 m) – Der Kletterberg Kataloniens

Region: Katalonien / Spanien
Schwierigkeit: UIAA II–III
Charakter: Steile Geröllrinne, Blockkletterei, kurze Kletterstellen

Der Pedraforca ist besonders beliebt wegen seiner kompakten Höhe, steilen Form und abwechslungsreichen Route. Der Zustieg durch die Geröllrinne ist fordernd, der Gipfelaufbau bietet leichte, aber spannende Kletterei.

Warum ideal:

  • Kurze Anfahrt und gute Wege

  • Kombination aus Kondition, Technik und Aussicht

  • Hervorragender Blick über Katalonien bis zum Mittelmeer bei klarer Sicht


5. Pic de la Munia (3.134 m) – Ruhiger Grenzgipfel

Region: Zentralpyrenäen / Frankreich–Spanien
Schwierigkeit: UIAA II–III
Charakter: Langer Zustieg, Blockgrat, ruhige Umgebung

Die Munia ist deutlich weniger frequentiert als viele bekannte 3000er. Der Gipfelaufbau erfordert leichte Kletterei, belohnt aber mit einer sehr alpinen Atmosphäre und großartiger Aussicht.

Warum ideal:

  • Weniger überlaufen als andere Klassiker

  • Kombination aus einsamer Wanderung und leichter Kletterei

  • Gute Erreichbarkeit über das Vallée d’Aure


Fazit: Pyrenäen – perfektes Gebirge für Genuss-Kletterberge

Die Pyrenäen sind ideal für Bergsteiger, die mehr als Wandern, aber weniger als klassische Klettertouren suchen. Die Kombination aus leichten Kletterpassagen (II–III), gut erreichbaren Ausgangspunkten, Hütten und beeindruckender Landschaft macht diese Berge perfekt für alpine Genusstouren.

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