Erlebnisbericht: Auf den Cerro Medio – Feuerland-Panoramen über dem Ende der Welt
Ein frischer Wind weht vom Beagle-Kanal herauf, als wir an diesem klaren Morgen am Stadtrand von Ushuaia starten. Unsere kleine Gruppe besteht aus vier Gästen – Anna, Tobias, Melanie und Jürgen – sowie mir, Thomas Wilken, als Guide. Ziel des Tages: der rund 930 Meter hohe Cerro Medio, einer der schönsten Aussichtsgipfel rund um Ushuaia. Ein klassischer Patagonien-Berg: unspektakulär in der Höhe, aber mit großartigen Ausblicken – vor allem bei gutem Wetter wie heute.
Durch den Südbuchenwald zur Laguna del Medio
Der erste Abschnitt unserer Wanderung führt uns auf schmalem Pfad durch den typischen Magellan-Wald – Südbuchen, Moose und Farne bestimmen das Bild. Es ist still, nur das Knacken der Äste und das Rufen einiger Vögel begleiten uns. Der Weg steigt kontinuierlich an, ohne zu steil zu werden. Immer wieder öffnen sich kleine Lichtungen mit Blick auf den Beagle-Kanal und die langsam unter uns liegende Stadt Ushuaia.
Nach etwa eineinhalb Stunden erreichen wir ein erstes Highlight: die Laguna del Medio. Eingebettet zwischen bewaldeten Hängen liegt der kleine Gletschersee ruhig da, ein perfekter Ort für eine kurze Pause und ein paar Fotos. Die herbstlich gefärbten Wälder spiegeln sich im Wasser – ein Bild wie gemalt.
Aufstieg zum Grat und luftige Weitblicke
Von der Lagune wird der Weg deutlich steiler, und der Wald lichtet sich rasch. Bald erreichen wir die offene, alpine Zone, wo Moose und niedriges Buschwerk dominieren. Die Spur ist nun schmal, teilweise rutschig, aber gut zu gehen. Der Anstieg folgt einem felsigen Grat, der sich immer weiter nach oben zieht.
Je höher wir kommen, desto weiter öffnet sich der Blick: Hinter uns der weite Beagle-Kanal, vor uns die schneebedeckten Berge der Cordillera Darwin. Zwischen den dunklen Bergrücken tauchen plötzlich die ersten Gletscherfelder auf. Auf der argentinischen Seite erkennen wir sogar Teile der Laguna Esmeralda, eingebettet in das grün-graue Massiv des Cerro Alvear.
Gipfelglück auf dem Cerro Medio
Nach knapp drei Stunden stehen wir endlich oben: der Gipfel des Cerro Medio ist erreicht. Der Wind ist kräftig, aber nicht eisig – und die Sicht ist ein Traum. In alle Richtungen öffnen sich weite Horizonte: südlich liegt Ushuaia zu unseren Füßen, im Osten erstreckt sich der Beagle-Kanal bis fast zur chilenischen Grenze. Im Westen sind die Berge von Tierra del Fuego kaum voneinander zu unterscheiden – rau, wild, unberührt.
Ein kleines Gipfelfoto, eine warme Jacke und eine halbe Stunde später machen wir uns an den Abstieg. Der Grat erfordert Konzentration, doch unsere Gäste meistern ihn souverän. Noch einmal werfen wir einen Blick zurück auf den Berg – ein relativ niedriger Gipfel, aber mit großer Wirkung.
Fazit eines unvergesslichen Tages
Zurück im Tal sind wir müde, aber glücklich. Der Cerro Medio ist eine der lohnendsten Tageswanderungen rund um Ushuaia – abwechslungsreich, fordernd, aber auch für sportliche Einsteiger gut machbar. Die Kombination aus See, Wald, Grat und Panorama ist einzigartig, selbst in einer so spektakulären Region wie Feuerland.
Für uns alle war es ein Tag voller Eindrücke, Bilder und Gespräche, die uns noch lange begleiten werden.
Ein frischer Wind weht vom Beagle-Kanal herauf, als wir an diesem klaren Morgen am Stadtrand von Ushuaia starten. Unsere kleine Gruppe besteht aus vier Gästen – Anna, Tobias, Melanie und Jürgen – sowie mir, Thomas Wilken, als Guide. Ziel des Tages: der rund 930 Meter hohe Cerro Medio, einer der schönsten Aussichtsgipfel rund um Ushuaia. Ein klassischer Patagonien-Berg: unspektakulär in der Höhe, aber mit großartigen Ausblicken – vor allem bei gutem Wetter wie heute.
Durch den Südbuchenwald zur Laguna del Medio
Der erste Abschnitt unserer Wanderung führt uns auf schmalem Pfad durch den typischen Magellan-Wald – Südbuchen, Moose und Farne bestimmen das Bild. Es ist still, nur das Knacken der Äste und das Rufen einiger Vögel begleiten uns. Der Weg steigt kontinuierlich an, ohne zu steil zu werden. Immer wieder öffnen sich kleine Lichtungen mit Blick auf den Beagle-Kanal und die langsam unter uns liegende Stadt Ushuaia.
Nach etwa eineinhalb Stunden erreichen wir ein erstes Highlight: die Laguna del Medio. Eingebettet zwischen bewaldeten Hängen liegt der kleine Gletschersee ruhig da, ein perfekter Ort für eine kurze Pause und ein paar Fotos. Die herbstlich gefärbten Wälder spiegeln sich im Wasser – ein Bild wie gemalt.
Aufstieg zum Grat und luftige Weitblicke
Von der Lagune wird der Weg deutlich steiler, und der Wald lichtet sich rasch. Bald erreichen wir die offene, alpine Zone, wo Moose und niedriges Buschwerk dominieren. Die Spur ist nun schmal, teilweise rutschig, aber gut zu gehen. Der Anstieg folgt einem felsigen Grat, der sich immer weiter nach oben zieht.
Je höher wir kommen, desto weiter öffnet sich der Blick: Hinter uns der weite Beagle-Kanal, vor uns die schneebedeckten Berge der Cordillera Darwin. Zwischen den dunklen Bergrücken tauchen plötzlich die ersten Gletscherfelder auf. Auf der argentinischen Seite erkennen wir sogar Teile der Laguna Esmeralda, eingebettet in das grün-graue Massiv des Cerro Alvear.
Gipfelglück auf dem Cerro Medio
Nach knapp drei Stunden stehen wir endlich oben: der Gipfel des Cerro Medio ist erreicht. Der Wind ist kräftig, aber nicht eisig – und die Sicht ist ein Traum. In alle Richtungen öffnen sich weite Horizonte: südlich liegt Ushuaia zu unseren Füßen, im Osten erstreckt sich der Beagle-Kanal bis fast zur chilenischen Grenze. Im Westen sind die Berge von Tierra del Fuego kaum voneinander zu unterscheiden – rau, wild, unberührt.
Ein kleines Gipfelfoto, eine warme Jacke und eine halbe Stunde später machen wir uns an den Abstieg. Der Grat erfordert Konzentration, doch unsere Gäste meistern ihn souverän. Noch einmal werfen wir einen Blick zurück auf den Berg – ein relativ niedriger Gipfel, aber mit großer Wirkung.
Fazit eines unvergesslichen Tages
Zurück im Tal sind wir müde, aber glücklich. Der Cerro Medio ist eine der lohnendsten Tageswanderungen rund um Ushuaia – abwechslungsreich, fordernd, aber auch für sportliche Einsteiger gut machbar. Die Kombination aus See, Wald, Grat und Panorama ist einzigartig, selbst in einer so spektakulären Region wie Feuerland.
Für uns alle war es ein Tag voller Eindrücke, Bilder und Gespräche, die uns noch lange begleiten werden.
Im November sind wir in Patagonien und um Ushuaia unterwegs, wer sich der Gruppe anschliessen möchte ist herzlich willkommen.